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Last Update 20.07.2004

Copyright  2003
Ramses (C)

Nicknameliste defekt bzw. automatische Namenserweiterung im AN: - Feld funktioniert nicht korrekt

PST File kann wegen Übergrösse nicht gelesen werden

Unbekannter Fehler in der Messaging Schnittstelle

MSMail und Outlook XP: ... und Sie mögen sich doch ;-)

Erinnerungsfunktion funktioniert nicht korrekt

Blockierte  Attachments in Outlook 2000 und 2002

 

 FRAGE:  Seit kurzem habe ich Probleme beim Versenden meiner E-Mails. Ich gebe wie gewohnt einen Namen in das An-Feld ein und Outlook ersetzt den Namen auch durch die vollständige Namensangabe mit dem Zusatz "E-Mail". Die Nachricht wird dann aber nicht an die korrekte E-Mail-Adresse verschickt. Was läuft hier falsch?
A. Hollerbach

 ANTWORT:  Das von Ihnen geschilderte Problem deutet darauf hin, dass die Liste zur automatischen Namensüberprüfung defekt ist. Outlook speichert so genannte "Nicknames" in einer Datei, um zum Beispiel einen Vornamen wie "Kurt" einem Kontakteintrag mit dem vollen Namen "Kurt Meier" zuzuordnen. Angelegt wird diese Liste, wenn eine Kurzform wie "Kurt" nicht ausreicht, um den Empfänger eindeutig zu identifizieren.

Wenn Ihr Kontaktordner beispielsweise einen Eintrag "Kurt Müller" und einen mit dem Namen "Kurt Meier" enthält und wenn Sie in einer neuen E-Mail nur "Kurt" in das An-Feld eingeben, unterstreicht Outlook den Vornamen mit einer geschlängelten Linie. Sie können den Namen dann mit der rechten Maustaste anklicken und aus einem Kontextmenü den in diesem Fall "richtigen Kurt" - zum Beispiel "Kurt Meier" - auswählen. Outlook merkt sich Ihre Auswahl, sodass beim nächsten Mal die Eingabe von "Kurt" genügt, um eine Mail an "Kurt Meier" zu richten.

Je häufiger Sie dieses Verfahren einsetzen, desto umfangreicher wird die "Nickname"-Liste. Und wenn sie aus irgendwelchen Gründen einen Defekt aufweist, funktioniert die Empfängerzuordnung nicht mehr korrekt. Es kann auch passieren, dass die Liste nicht aktualisiert wird, nachdem Sie die E-Mail-Adresse einer Person geändert haben. Somit gehen Ihre Mails an die alte Adresse.

Um den Fehler abzustellen, können Sie in Outlook 98 und Outlook 2000 ein Tool aus dem Internet laden, mit dem sich die "Nickname"-Liste bearbeiten oder komplett löschen lässt. Download-Links zu den versionsspezifischen Hilfsprogrammen finden Sie auf der folgenden Internetseite:

http://support.microsoft.com/?kbid=242074

Die Arbeit mit dem Programm NICKNAME.EXE ist selbsterklärend: Sie sehen eine Liste der "Nickname"-Zuordnungen, aus der Sie einzelne oder alle Einträge löschen können.

Für Outlook 2002 gibt es kein derartiges Werkzeug. In dieser Version wurde auch die Auflösung von Namen im An-Feld geändert; sie verhält sich jetzt wie eine Kombination aus "Nickname"-Liste und AutoVervollständigen-Funktion. Trotzdem führt Outlook auch hier eine Zuordnungsliste, die in einer Datei mit der Endung .NK2 gespeichert wird. Wenn es zu Fehlern bei der Namensauflösung kommt, beenden Sie Outlook. Dann suchen Sie mit Hilfe des Windows-Befehls Suchen nach Dateien namens "*.nk2". Falls es mehrere Dateien gibt, die mit dem Suchmuster übereinstimmen, markieren Sie die Datei aus Ihrem eigenen Benutzerordner und löschen Sie sie. Beim nächsten Outlook-Start wird automatisch eine neue NK2-Datei erstellt.

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Reparatur-Tool für übergroße PST-Dateien
Versionen: Outlook 97/98 und 2000

Auch wenn sich eine Grenze von "2 Gigabyte" für Persönliche Ordner (PST-Dateien) oder Offline-Ordner (OST-Dateien) zunächst gigantisch anhört, gibt es doch immer wieder Outlook-Anwender, die diese Grenze beispielsweise durch die Speicherung von E-Mails mit riesigen Anhängen erreichen und dann Outlook nicht mehr starten können. Sobald diese Grenze erreicht ist, gibt Outlook nicht etwa beim Speichern zum Beispiel eines neuen Kontaktes oder einer neuen Aufgabe eine Fehlermeldung aus, es schreibt vielmehr die neuen Daten einfach hinter die 2 GB-Grenze. Erst beim nächsten Öffnen von Outlook wird eine Fehlermeldung angezeigt, die eine zu große PST-/OST-Datei bemängelt und die weitere Arbeit mit Outlook verwehrt. Häufig kann aber auch ein Fehler des Dateisystems Ursache des Problems sein, weil zum Beispiel bei einem Absturz des PCs während des Speicherns eine falsche Größe für die PST-/OST-Datei eingetragen wurde.

Microsoft hat nun ein bislang nur auf Anforderung erhältliches Tool zur Lösung des Problems überarbeitet und öffentlich zum Download bereitgestellt:

Reparatur-Tool für übergroße PST-Dateien

Entpacken Sie den Inhalt nach dem Download zunächst in ein beliebiges Verzeichnis auf Ihrer Festplatte und starten Sie die PST2GB.EXE per Doppelklick. Nach einer kleinen Warnung wird ein Dialog angezeigt, über den Sie zunächst die zu rettende PST- oder OST-Datei auswählen (Schaltfläche Browse) und das Verzeichnis beziehungsweise den Dateinamen für eine PST-/OST-Datei festlegen, die das Ergebnis aufnehmen soll (Schaltfläche Create). Schließlich legen Sie noch fest, wie viele Megabytes am Ende der PST-/OST-Datei abgeschnitten werden sollen. Ein Klick auf die Schaltfläche Start führt dann die Reparatur durch und generiert eine PST-/OST-Datei, die wieder mit Outlook geöffnet werden kann.

Bitte beachten Sie, dass dieses Problem in Outlook 2002 und Outlook 2000 ab Service Release 1 angeblich nicht mehr besteht. Hier soll Outlook bereits vor der Speicherung neuer Daten ein Anwachsen der PST-/OST-Datei über die 2 GB-Grenze verhindern. Für den Einsatz des Tools müssen auf der Festplatte mindestens 2 GB zusätzlich frei sein!

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Unbekannter Fehler in Messaging Schnittstelle
Versionen: Outlook 2002

 FRAGE:  Beim Erstellen einer neuen Nachricht oder dem Verschieben eines Objektes innerhalb von Outlook erhalte ich plötzlich die folgende Fehlermeldung:

"Die Messaging Schnittstelle hat einen
unbekannten Fehler gemeldet."


Danach wird der gewünschte Vorgang einfach abgebrochen. Ich kann daher praktisch nicht mehr mit Outlook arbeiten. Wo liegen die Ursachen für dieses Problem?

 ANTWORT:  Hier handelt es sich um einen seit längerer Zeit bekannten Fehler, zu dem wir aber dennoch noch immer viele Mails bei der Outlook-Helpline erhalten. Das Problem tritt in der Regel beim Einsatz von Outlook 2002 unter Windows XP auf und kann ganz einfach mit Hilfe des ersten Service Pack für Office XP behoben werden:

Office XP Service Pack 1

In diesem Zusammenhang sei noch einmal darauf hingewiesen, dass der Einsatz der aktuellen Service Packs und Updates für Office generell ratsam ist. Vor allem als Outlook-Anwender können Sie nur so eine optimale Sicherheit für Ihre Daten erzielen. Sollten Sie daher das aktuelle SP-2 für Office XP noch nicht installiert haben, bringen Sie Ihre Software mit diesem Download auf den neuesten Stand:

Office XP Service Pack 2

und wenn Sie schon beim Downloaden sind :-)

Office 2000 Service Pack 3

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MS-Mail und Outlook 2002

In vielen kleineren Firmen oder bei Freiberuflern, wird das Microsoft Postoffice - das Bestandteil von Windows 95 und 98 war - oder eine ältere Version des Exchange Servers als interner Mailserver eingesetzt. Beide Anwendungen verwenden MS-Mail als Protokoll für den Austausch der Nachrichten. Nach einem Update auf Office XP beziehungsweise Outlook 2002 steht MS-Mail plötzlich nicht mehr zur Verfügung. Microsoft gibt dazu als Hauptgrund die fehlende Jahr 2000-Kompatibilität des Protokolls an. Versuche findiger Outlook-Freaks haben allerdings gezeigt, dass dieses Problem nicht weiter ins Gewicht fällt. Es gibt einen Weg, Outlook 2002 die MS-Mail-Unterstützung nachträglich "unterzuschieben". Unter der folgenden Adresse finden Sie eine Techinfo, die die genaue Vorgehensweise erläutert:

http://www.poremsky.com/msmail_xp.htm

Bitte beachten Sie, dass die gezeigte Lösung nicht von Microsoft unterstützt wird und keine Hilfe bei Problemfällen geleistet wird

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Probleme mit der Erinnerungsfunktion beheben
Versionen: Outlook 98, 2000 und 2002/XP

 FRAGE:  Nach der Installation des SP-3 für Office 2000 lassen sich die Erinnerungen für Termine nicht mehr abschalten. Beim Herunterfahren von Outlook und erneutem Start erscheinen wieder alle Erinnerung wie Termine, Geburtstage und Aufgaben erneut. Was kann man da tun?


 ANTWORT:  Das SP-3 dürfte nicht direkt die Ursache für dieses Problem sein: Mit steigender Anzahl an Erinnerungen scheint Outlook generell mehr und mehr in Verwirrung zu geraten, so dass Erinnerungen an Termine, Aufgaben, Wiedervorlagen und ähnliche Ereignisse teilweise zu früh, zu spät oder auch gar nicht mehr angezeigt werden. Outlook löscht erledigte Erinnerungen nicht direkt, sondern markiert sie nur in einer kontinuierlich zu prüfenden Liste, wobei es ab und zu durcheinander gerät. Abhilfe schaffen Sie wie folgt:
 
  • Beenden Sie Outlook.
     
  • Wird Word als E-Mail-Editor mit Outlook eingesetzt, beenden Sie Word ebenfalls.
     
  • Wählen Sie das Menü Start-Ausführen an.
     
  • Im daraufhin angezeigten Dialog geben Sie im Feld "Öffnen:" die folgende Anweisung ein:
     

outlook /cleanreminders
 

  • Klicken Sie auf Ok oder drücken Sie die Return-Taste.
     

Outlook wird nun gestartet und baut die Prüfliste mit den Erinnerungs-Einträgen komplett neu auf. In Zukunft arbeitet die Erinnerungs-Funktion dann wieder zuverlässig. Damit das so bleibt, sollten Sie den obigen Aufruf regelmäßig, zum Beispiel einmal pro Monat, durchführen.

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Blockierte  Attachments in Outlook 2000 und 2002

FRAGE:  Kürzlich hat mir ein Bekannter eine Access-Datenbank per E-Mail geschickt. Als ich den Dateianhang speichern wollte, teilte mir Outlook aber nur mit, dass der Zugriff auf die "potenziell unsichere Anlage" blockiert sei. Es gab keinerlei Möglichkeit, die MDB-Datei zu speichern oder gar direkt zu öffnen. Ist das ein Programmfehler? Oder was kann ich tun, um doch noch auf den Dateianhang zugreifen zu können?


 ANTWORT:  Grund für die Zugriffssperre ist das "Outlook E-Mail-Sicherheitsupdate", das in Outlook 2002 zum Standard-Lieferumfang gehört. Wenn Sie mit Outlook 98 arbeiten und nicht auf bestimmte Dateianhänge zugreifen können, müssen Sie das Sicherheitsupdate nachträglich installiert haben. Ähnliches gilt für Outlook 2000, wofür es ebenfalls ein separates Update zum Download gibt. Darüber hinaus ist das E-Mail-Sicherheitsupdate aber auch im "Office 2000 Service Pack 2 (SP-2)" sowie im "Office 2000 Service Pack 3 (SP3)" enthalten.

Das mag verwirrend klingen, in der Konsequenz ist es aber ganz einfach: das Sicherheitsupdate blockiert grundsätzlich den Zugriff auf bestimmte E-Mail-Anhänge. Das trifft übrigens nicht nur auf Access-Datenbanken zu, sondern auch auf EXE-Dateien, auf Hyperlinks, die Ihnen in Form einer URL-Datei geschickt werden, und auf eine Reihe von Skriptdateien mit Endungen wie .JS, .VBS, .BAS usw.

Wenn dieses Phänomen auf einem Outlook 98-System auftritt, können Sie leider nichts daran ändern. Das Sicherheitsupdate lässt sich allenfalls durch eine Neuinstallation des Office-Pakets deinstallieren. So bleibt Ihnen nur, Dateien zum Beispiel als komprimierte ZIP-Archive auszutauschen.

Anders sieht es beim Einsatz von Outlook 2000 oder Outlook 2002 aus. In diesen Versionen hebt ein Eintrag in der Windows-Registrierungsdatenbank (Registry) die Blockade für einzelne Dateitypen auf.

Unter Outlook 2000 muss dafür allerdings das Service Pack 3 installiert sein! Folgender Link bringt Sie direkt zur Downloadseite von Microsoft:
Office 2000 Service Pack 3

Wenn Sie also mit Outlook 2000 und installiertem SP3 oder mit Outlook 2002 (egal mit welchem Service Pack) arbeiten, führen Sie folgende Schritte aus, um den Zugriff auf bestimmte E-Mail-Anhänge zu reaktivieren:

  • Schließen Sie alle laufenden Anwendungen.
     
  • Wählen Sie im Windows-Menü Start den Befehl Ausführen an.
     
  • Geben Sie "regedit" in die Befehlszeile ein und bestätigen Sie den Programmaufruf mit Ok. Sie gelangen in den Registrierungs-Editor, dessen Fenster in zwei Hälften aufgeteilt ist. In der linken Hälfte sehen Sie die Bereiche der Windows-Registrierung (auch Schlüssel genannt) in Form einer Baumstruktur. Mit Mausklicks auf die kleinen Plussymbole öffnen Sie jeweils den untergeordneten Zweig. In der rechten Fensterhälfte sehen Sie die verschiedenen Einstellungen und Werte, die dem links markierten Schlüssel zugeordnet sind. Beachten Sie, dass unsachgemäße Änderungen an der Registry zu Systemabstürzen oder Datenverlusten führen können! Befolgen Sie die im Anschluss genannten Anleitungen deshalb sehr genau und bearbeiten Sie auf keinen Fall irgendwelche anderen Einstellungen.
     
  • Öffnen Sie in der linken Hälfte des Registrierungs-Editors folgenden Zweig:
     

beim Einsatz von Outlook 2000:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\9.0\Outlook\Security

beim Einsatz von Outlook 2002:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\10.0\Outlook\Security

 

oder verwenden Sie dieses Tool zur komfortablen Verwaltung der Attachments für Outlook 2002
 

  • Markieren Sie den zuletzt geöffneten Schlüssel namens "Security" mit einem einfachen Mausklick. Daraufhin erscheinen die zugeordneten Einstellungen in der rechten Fensterhälfte.
     
  • Wählen Sie im Menü Bearbeiten zuerst Neu und dann Zeichenfolge an. In der rechten Hälfte des Registrierungs-Editors sehen Sie danach einen Eintrag mit der Bezeichnung "Neuer Wert #1", der automatisch zur Bearbeitung markiert ist.
     
  • Solange der Cursor am Ende der Bezeichnung blinkt, können Sie den Namen einfach überschreiben. Ändern Sie die Bezeichnung in:

Level1Remove

  • Drücken Sie Return, nachdem Sie die Bezeichnung vollständig eingegeben haben.
     
  • Doppelklicken Sie auf den neuen Wert "Level1Remove", um ein Dialogfeld mit dem Titel Zeichenfolge bearbeiten zu öffnen.
     
  • Geben Sie in das Textfeld die Endungen der Dateitypen ein, die nicht mehr von Outlook blockiert werden sollen. Die Endungen werden ohne vorangestellten Punkt eingetragen und jeweils durch ein Semikolon voneinander getrennt. - Wenn Sie zum Beispiel wieder auf Access-Datenbanken und Hyperlinks zugreifen wollen, die Ihnen per E-Mail zugeschickt werden, geben Sie folgendes ein:

MDB;URL

  • Nach Eingabe aller von Ihnen benötigten Dateiendungen, schließen Sie das Dialogfeld mit Ok.
     
  • Danach beenden Sie auch den Registrierungs-Editor - entweder per Schließen-Schaltfläche oder per Datei-Beenden.
     

Ab sofort stehen Ihnen die bislang blockierten Dateitypen wieder zur Verfügung. Sie lassen sich allerdings nicht direkt per Doppelklick aus einem E-Mail-Fenster öffnen, was aus Sicherheitsgründen auch begrüßenswert ist. Sie können die freigeschalteten Dateianhänge aber problemlos auf Ihrer Festplatte speichern.

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